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Schauturnen

SPORT ohne Grenzen ....

In Kachtenhausen werden wieder Riesen(felgen) geturnt

Unter dem Motto ‚Sport ohne Grenzen’ veranstaltete die Turnabteilung am Samstag ihr alljährliches Schauturnen. Ca. 300 Gäste sahen eine gelungene kurzweilige Veranstaltung, bei der nicht nur die Show im Vordergrund stand, sondern auch wieder vermehrt Höchstleistungen gezeigt wurden.

In 14 Punkten präsentierten sich etwa 200 kleine und große Turner/innen.

Da gab es die Jumping Kids unter der Leitung von Claudia Stüwe-Paesch, die große und kleine Sprünge an verschiedenen Geräten zeigten. Die Eltern-Kind-Gruppe (Marion Klesse) bewegte sich gemeinsam am Schwungtuch. Hiernach sprangen die Jungen (6-10Jahre) unter der Anleitung von Maris Preußer mittels Minitramp über – als Mauer getarnt – Kästen. Die erst seit einem Jahr bestehende Jugendgruppe zeigte eine mitreißende Darbietung gemischt aus Gymnastik, Tanz, Aerobic und Turnen. Die Mädchen ab 10 Jahre hatten ihren Punkt mit der Musik von Michael Jackson unterlegt und nannten das Ganze ‚King of Turnen’. Bevor es in die Pause ging zeigten die Mädchen bis 8 Jahre (ÜL Nicole Büker) turnerische und tänzerische Elemente zu dem bekannten Titel ‚Macarena’.

Nach der Pause begann die Talentförderung Jungen mit ‚Turnen an der Grenze’ am Reck den zweiten Teil des Programms, gefolgt wurden sie von der Talentförderung Mädchen (ÜL Bianca Küster, Ulrike Jacobi). Hier zeigten die (ca. 20) Mädchen im Alter von 4 – 14 Jahren ihr Können an Schwebebalken und Boden. Dann wurde die Halle von 8 Herren gestürmt, die dem Publikum zeigten, wie in Kachtenhausen Faustball (nach eigens modifizierten Regeln) gespielt wird. Die Speed Girls, waren in diesem Jahr durch Krankheit und Verletzung arg dezimiert, sodass Beate Schmidt nur mit eine Rumpftruppe von 5 Springerinnen ihr Rope-Skipping vorführen konnte. Die letzten zwei Darbietungen bildeten mal wieder den Höhepunkt des Schauturnens. Da war zum einen die Gruppe Selbstverteidigung, die mit ihren großen und kleinen Akteuren eine Komposition aus Kampfsport, Turnen und angewandter Selbstverteidigung präsentierte. Zum Schluss setzten die Jugendturner/innen den Mauerfall turnerisch in Szene. Geturnt wurde am Hochreck und am Boden. Um ihr Können noch zu erweitern, hatten die Jugendturner ein mehrere Wochen dauerndes Sondertraining in Leopoldshöhe eingelegt – und es zahlte sich aus. Dem Publikum wurden wieder einmal Riesenfelgen am Reck gezeigt.

Nach zweieinhalb Stunden ging eine bunte, vielfältige Turnshow zu Ende und sowohl Akteure wie Zuschauer waren einhellig der Meinung, dass sich der Aufwand wieder einmal gelohnt hat.

 Im vereinseigenen ‚Time Out‘ feierten dann Sportler und Gäste noch ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden!